Linux-Server oder Netzadapter?

Quizfrage: Was ist das?
a) Ein Netzadapter
b) Ein Linuxserver
c) Ein Toaster
Egal was du geraten hast, es ist leider falsch. Denn dieses kleine Gerät der Firma marvell ist a) & b) in einem. c) ist leider nicht dabei, der steht in der Küche.
Einen Server in Form eines Netzadapters, der durch das Einstecken in die Steckdose sofort einsatzbereit ist, kann man sich nur schwer vorstellen. Zumindest, solange man den Server von SheevaPlug noch nicht gesehen hat. Der Server von SheevaPlug hat eine sehr kompakte Bauform, die einem Netz-Adapter sehr ähnlich ist.
Unter der Haube von diesem Gerät findet man:
- 1.2 GHz ARM Prozessor
- 512MB Flash Speicher
- 512MB RAM
- Externe Anschlüsse: USB (2.0), GBit Ethernet
- und das bei einer Leistungsaufnahme von nur 5 Watt
Das Gerät kostet übrigens zurzeit nur 99$ und man kann vermuten, dass in der Zukunft diese Geräte noch günstiger werden. Martin Michlmayr hat bereits eine Möglichkeit entwickelt, ein freies Debian Lenny auf der Box zu installieren.
Ich würde mir auf jeden Fall bei der nächsten Gelegenheit so ein Gerät zulegen, wenn ich nicht schon eine Linksys NSLU2 mit Debian Lenny als Homeserver hätte. Eine Anleitung zur Debianinstallation auf diesem Gerät, ebenfalls von Martin Michlmayr findet ihr übrigens hier.
Quellen: golem.de, blog.sil53r-surf3r.de, blog.help-cat.de
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Taxie sagt
am 24. August 2009 @ 14:01
…und wenn er jetzt noch toasten könnte…:P
MindTaxi sagt
am 25. August 2009 @ 22:28
Nein, das kann er leider nicht. Aber vielleicht finde ich ja noch irgendwo einen Toaster mit Netzwerkbuchse…
Sil53r Surf3r sagt
am 27. August 2009 @ 00:11
Bei mir hat der Sheevaplug eine NSLU2 ersetzt. Ich würde nicht wieder zurück wollen. Die Beschränkungen der Slug waren auf Dauer doch ziemlich zeitraubend. Ihre nur 32 MB RAM störten am meisten.
Inzwischen gibt es den Sheevaplug auch mit einem europäischen statt des amerikanischen Typ-A-Steckers.
MindTaxi sagt
am 27. August 2009 @ 13:51
Vielen Dank für deine Nachricht.
Ich nutze die NSLU2 mit Debianimage zur Zeit als Sambaserver, Domänencontroler, Webserver/MySQL-Server und Emailserver … und es werden immer mehr Anwendungen. Die 32MB Ram sind für diese Anwendungen wirklich sehr knapp bemessen, daher werde ich wahrscheinlich auch bald in eine SheevaPlug investieren.