Steinreich und doch nicht…

In diesem Artikel möchte ich euch gerne berichten, wie sehr es mich aufregt, wenn die “Stars” ein Riesenvermögen haben und dann einen auf “arme Socke” machen.

Es kann doch wohl nicht sein, dass sich der Normalbürger ein Leben lang abschuften muss und dann auch noch einen Riesensteuersatz zahlen muss, während die Stars leben wie im siebten Himmel und der Staat nicht an ihr Geld kommt.

Ein Paradebeispiel, was mir sofort in den Sinn kommt, ist Verona und Franjo Pooth. Vor Gericht stellt er sich als ganz armen Schlucker dar und muss dann nur eine Strafe von ein paar Euro zahlen. Und sobald er dann aus dem Gericht raus ist, hört man auf RTL wieder von den neuesten Reisen mit seiner Frau und was sich die beiden Stars doch alles leisten können. Jetzt muss der arme Franjo sogar Werbung für kik machen.

Heute las ich dann folgenden Artikel über Michael Jackson: Michael Jacksons Finanz-Fakten – Er war pleite und trotzdem Milliardär!

Ich denke nicht, dass man im Fall Michael Jackson von pleite sprechen kann. Ich meine, so mancher Hartz 4 Empfänger ist froh, wenn er sein tägliches Brot zum überleben hat und dann beklagt sich Michael Jackson, dass er pleite ist?!?

Was ist nur mit dieser Welt los? Die Menschen haben sich echt verändert!  Ich glaube Michael Jackson weiß doch gar nicht, wie es ist richtig pleite zu sein. Und wenn er wirklich pleite wäre, dann würde er eben seine Songrechte an den Beatles-Songs verkaufen um nicht am Hungertuch zu nagen. Ich verstehe diesen Mann echt nicht. In diesem Sinne möchte ich gerne auf diesen Artikel von Trulla verweisen, der meine eigene Meinung sehr gut wiederspiegelt.

Meiner Meinung nach wird bei den Stars viel zu viel Stress um deren Situation gemacht und weniger auf den normalen Menschen geachtet. Würde jeder der Stars nur 1% seines Vermögens an wirklich bedürftige Menschen spenden, so könnte man dadurch schon sehr viel erreichen. Aber dazu ist die feine Gesellschaft ja zu gut, um auch mal ihre soziale Ader zu zeigen.

So, jetzt kennt ihr meine Ansicht zu diesem Thema, nun würde ich gerne mal eure Meinung dazu hören. Ich bin gespannt auf anregende Kommentare.

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  2. Wat soll dat überhaupt?!?

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4 Kommentare

  1. Andreas sagt

    am 19. September 2009 @ 21:49

    Mal abgesehen davon, daß Du diesen Beitrags veröffentlichtest, als Michael bereits einige Zeit tot war, Du aber so schriebst, als lebte er noch (wie blöde muß man eigentlich sein?) ist Dein ganzer Beitrag nicht wirklich durchdacht oder?

    Würde jeder “Normalbürger”! (wie Du sie zu nennen pflegst) nur 1% seines Einkommens an WIRKLICH bedürftige abgeben, müßte kein Kind in Afrika, Indien oder sonstwo verhungern. Ich aber vermute, daß Du mit “bedürftig” eher Leute wie Dich gemeint hast?

    Ich würde gerne 1% abgeben. Und zwar von meinem Intellekt. Und zwar an Dich. Dann würde Dein Level vermutlich um einige Stufen gehoben werden und Du würdest nicht so einen Schwachsinn denken.

    Sorry, aber ich habe selten so einen Kack wie Deinen Beitrag gelesen.

    Bin gespannt auf Deine Erwiderung.

  2. MindTaxi sagt

    am 20. September 2009 @ 18:00

    Hallo Andreas,

    erstmal Danke für deinen Kommentar.

    Absicht meines Beitrags war es, darauf hinzuweisen, dass der Begriff der Bedürftigkeit doch sehr subjektiv ist.
    Person A bezeichnet sich schon als bedürftig, wenn sie sich plötzlich nicht mehr die aktuellste Handtasche von Gucci leisten kann.
    Eine andere Person würde sich als bedürftig bezeichnen, weil sie Hartz 4 bekommt und gerade noch genug Geld zum Leben hat.
    Und wiederum andere Leute sagen, sie sind bedürftig, weil sie in einem Entwicklungsland leben pro Tag gerade mal eine Schale Reis zu Essen haben.

    Genau auf diese Problematik wollte ich mit meinem Artikel aufmerksam machen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich selbst übrigens nicht als bedürftig bezeichnen. Ich bin zwar nicht reich, aber es reicht zum Überleben.

    Es kann sein, dass ich meinen Artikel etwas zu überspitzt formuliert habe. Das war nicht meine Absicht, aber damals war ich etwas aufgebracht.

    Ich hoffe, du siehst meinen Artikel nun mit anderen Augen und merkst, dass doch etwas mehr dahinter steckt als du im ersten Moment vielleicht vermutet hast.

    Gruß
    MindTaxi

  3. Andreas sagt

    am 20. September 2009 @ 19:23

    Hi Oliver,

    erstmal danke, daß Du meinen “negativen” Kommentar überhaupt veröffentlich hast. Ist bei vielen Bloggern nicht ganz so selbstverständlich.

    Zum Thema:

    Dein Hinweis auf Michael war unpassend. Da gibt’s echt bessere Beispiele. Aber, sei es drum. Im Kern stimme ich Dir zu.

    Natürlich gibt es ein Ungleichgewicht. Wer das leugnet, ist blind. Und natürlich ist das Jammern von jemandem, der zumindest noch immer seine Grundbedürfnisse (Essen, Wohnung etc.) erfüllen kann, ein “Jammern auf hohem Niveau”. Unbestritten.

    Und so jammerst auch Du. Ich frage Dich: Wieviel gibst Du ab von Deinem monatlichen Einkommen an Bedürftige?

    Bedürftigkeit sieht jeder anders; sie ist also relativ. Dennoch gibt es eine ‘Untergrenze’, die die Schwelle zum “nicht mehr menschenwürdig” markiert. Danach kommt nur noch eine Schwelle: “nicht mehr Lebensfähig”.

    Sage nicht, Du kannst nichts abgeben. Jeder von uns hier kann. Ok, Du kannst vielleicht nicht viel geben. Aber … selbst wenn jemand nur 3 Körner Reis abgeben kann … dann braucht es nur 99 anderer, die auch 3 Körner abgeben … und schon wird eine weitere Person nicht verhungern. Du verstehst das Prinzip?

    JEDER sollte geben.

    Wer 10 Mio im Monat verdient, sollte eine davon abgeben. Wer 100.000 € im Monat verdient, sollte 10.000 davon abgeben. Wer 1.000 € im Monat verdient, kann wenigstens 10 € davon abgeben.

    Das meine ich. Otto-Normal kann VIEL tun. 10 Euro im Monat – pro Bundesbürger. Das wären circa 800.000.000,- pro Monat. Fast eine Milliarde. Jeden Monat. Sage mir nicht, daß Du keine 10 € im Monat übrig hast. Das wäre gelogen. 2 Schachteln Zigaretten weniger; einmal weniger McDoof oder WürgerKing; einmal mehr mit dem Fahrrad fahren, statt das Auto zu benutzen usw.

    Schaue nicht auf die Reichen und Super-Reichen. Tue selbst etwas, fange selbst an.

    Ich werde übrigens Anfang kommenden Jahres eine dahingehende Initiative starten. Vielleicht willst Du Dich daran beteiligen?

    WENN tatsächlich etwas mehr hinter Deinem Artikel steckt, dann wirst Du kaum umhin kommen, aktiv zu werden. :-D

    Gruß,
    Andreas

    p.s.: Geld muß fließen. Nur DANN nutzt es uns. Hast Du schon mal das Gefühl gehabt, etwas Gutes mit Geld bewirkt zu haben? Jemandem geholfen zu haben, der es wirklich brauchte?

  4. MindTaxi sagt

    am 20. September 2009 @ 20:45

    Hallo Andreas,

    da stimme ich dir natürlich zu. Es mag sein, dass das Beispiel Michael Jackson vielleicht nicht das Beste war. Da gibt es sichlich noch viele andere Vertreter der Superreichen, die man hier nennen könnte.

    Ich selbst arbeite ehrenamtlich bei verschiedenen sportlichen Aktionen. Auch mache ich regelmäßig bei diversen Sachspenden mit. Das fängt ja schon bei der Altkleidersammlung an und jeder hat denke ich mal Sachen im Kleiderschrank, die er nicht mehr anziehen wird…

    Mit Geldspenden ist das aber leider immer so eine Sache: Wer garantiert, dass das Geld auch wirklich bei denjenigen ankommt, die es nötig haben? Woher weiß man, dass nicht eine gut organisierte Abzocke dahinter steckt?

    Wenn man hingegen Sachspenden einreicht, dann können eventuelle Betrüger meist nichts damit anfangen. Und genau dann kann man auch sicher sein, dass die Sachen auch bei denjenigen ankommen, die sie brauchen. Bei der “direkten” Hilfe mit Geld, muss man jedoch immer einen vertrauenswürdigen Vermittler haben.
    Aus diesem Grund spende ich lieber Sachgegenstände.

    Gruß
    MindTaxi

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